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Thutmosis
Diesen Namen führten vier Könige aus der 18. Dynastie.
Thutmosis I. (ca. 1530-1510):
Sohn von Amenophis I. und einer der großen Eroberer im neuen Reich. Er drang über den 4. Nilkatarakt nach
Süden und in Asien gar bis zum Euphrat vor. Erster König, der seine Grabstätte im Tal der Könige
anlegen ließ.
Thutmosis II. (ca. 1510-1504):
Nur sehr wenig ist über diesen König bekannt. Er soll ein Krieger wie sein Vater Thutmosis I. gewesen sein.
Darüberhinaus war er mit seiner Stiefschwester, der späteren Königin Hatschepsut, verheiratet.
Thutmosis III. (ca. 1504-1450):
Der berühmteste Pharao und größte Krieger aus dem Hause Thutmosis. Sohn von Thutmosis II. und Vater von
Amenophis II. Da er bei seiner Thronbesteigung noch minderjährig war, übernahm seine Stiefmutter Hatschepsut
die Regentschaft in den ersten Jahren. Daraus resultierte ein legendärer Haß seitens Thutmosis III. auf
Hatschepsut, dessen Bauwerke er nach ihrem Tod z.T. zerstören bzw. ihren Namen daraus meißeln ließ.
Nachdem er endlich an die Herrschaft gekommen war, begann er große Feldzüge, die halb Vorderasien
tributpflichtig werden ließen. Er dehnte Ägypten bis fast zum 5. Katarakt aus und ließ seine
Heldentaten ine neuen prächtigen Tempeln oder auf neuen Wänden in alten Tempeln (vor allem in Karnak)
verewigen.
Seine letzte Ruhestätte ist im Tal der Könige zu besichtigen und zählt zu den interessantesten
Gräbern dort.
Thutmosis IV. (ca. 1425-1408):
Sohn von Amenophis II. und Vater von Amenophis III. Im Gegensatz zu seinen Vorfahren kein großer Krieger. Er ist
vor allem durch seinen Traum berühmt geworden, den er im Schatten des Sphinx von Gizeh hatte, während er sich
von der Jagd erholte. Darin beklagte sich der Sphinx, daß er vom Sand ganz zugeweht worden ist. Als Thutmosis IV.
später an die Macht kam, ließ er den Sphinx freilegen und stellte eine Stele mit dieser Geschichte zwischen
seinen Pranken auf, wo sie noch heute zu sehen ist.
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© Sebastian Niedlich
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